Bei den Produkten von Unity Cosmetics finden Sie Silikone nur im Primer (als Hauptbestandteil), in den Foundations und in den Concealern.
Silikone: gut oder schlecht?
Silikone sind synthetische Stoffe. Sie sind Verbindungen, in denen sich Silizium und Sauerstoff in einer Kette mit verschiedenen Verzweigungen abwechseln. Die Länge einer solchen Kette, die Art der Verzweigung und das Vorhandensein anderer Moleküle in der Kette bestimmen die Eigenschaften eines Silikonmoleküls. Es gibt sehr viele verschiedene Arten von Silikonen, alle mit denselben Eigenschaften:- Silikone sind stabil; sie reagieren kaum mit anderen chemischen Stoffen und sind beständig gegen Wasser, Sauerstoff, Licht und Mikroorganismen.
- Silikone sind ungiftig und daher für die medizinische und kosmetische Branche interessant.
- Silikone sind nicht klebrig und auf der Haut kaum sichtbar (im Gegensatz zu Fett und Öl).
Aufgrund dieser Eigenschaften werden Silikone in der Kosmetikindustrie häufig eingesetzt, in Haarprodukten (um das Haar zum Glänzen zu bringen und weich zu machen), aber auch in Hautpflegeprodukten (zur Befeuchtung und Glättung) und Make-up-Produkten (zum Glätten). Wir möchten besonders auf die letzte Kategorie eingehen.
Silikone in Make-up-Produkten
Make-up-Produkte mit Silikonen sorgen im Allgemeinen für eine luftige Textur, die sich leicht auf der Haut verteilen lässt, ohne klebrig zu wirken. Genau deshalb werden Silikone häufig Foundations, Primern und Lippenstiften zugesetzt. Das Produkt lässt sich geschmeidig auf der Haut auftragen, gut verteilen, hat eine schützende und feuchtigkeitsspendende Wirkung und vermittelt ein seidig-weiches Gefühl. Bei Mascaras können Silikone dafür sorgen, dass die Mascara wasserbeständiger ist und tragen optisch zur Verlängerung der Wimpern bei.
Obwohl es mehr als 100 verschiedene Arten von Silikonen gibt, werden in Make-up meist Silikone mit den Namen Dimethicone oder Cyclopentasiloxane verwendet. Die meisten kosmetischen Produkte enthalten relativ wenig Silikone (1 bis 5 Prozent), weil es sich meist um eine Beimischung handelt. Es gibt jedoch Produkte, bei denen Silikone den Hauptbestandteil bilden — vor allem bei Primern ist das oft der Fall. Die Silikone vermitteln ein seidig-weiches Gefühl und geben den darüber aufgetragenen Produkten „Halt".
Im Gegensatz zu dem, was häufig behauptet wird, ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass Silikone nicht in die Haut eindringen und keine versiegelnde Schicht über der Haut bilden. Silikone liegen zwar wie ein dünner Film auf der Haut, aber das ist vergleichbar mit einem dünnen Mullverband, der über einer Wunde liegt. Die Silikone bilden eine Art „Netz" über der Haut, sodass sie weiterhin „atmen" und Schmutz, Schweiß und Talg absondern kann. Die Silikone haben eine molekulare Struktur, die die Haut nicht ersticken und die Poren nicht verstopfen kann. Dass manche Menschen nach der Verwendung von silikonhaltigen Produkten Beschwerden haben, liegt im Allgemeinen nicht an den Silikonen selbst, sondern eher an den anderen Inhaltsstoffen oder daran, dass die Haut am Ende des Tages nicht ausreichend gereinigt wurde.
Zusammenfassend lässt sich auf die Frage am Anfang dieses Artikels antworten: Silikone haben sehr angenehme Eigenschaften, und es ist nichts gegen sie einzuwenden.