Die Produkte von Unity Cosmetics enthalten keine Nanopartikel.
Nanopartikel — was ist das eigentlich?
Nanopartikel sind sehr kleine Teilchen (in der Größenordnung eines Milliardstel Meters), die mit bloßem Auge nicht zu sehen sind. Nanopartikel kommen in der Natur häufig vor. So enthält Meeresluft beispielsweise Salzpartikel im Nanoformat, und auch bei der Verbrennung (von Holz) werden Nanopartikel freigesetzt. An sich sind diese natürlichen Nanopartikel unbedenklich.
Dennoch ist in den letzten 10 Jahren eine intensive Diskussion über Nanopartikel in Produkten und ihre Wirkung entstanden. Diese Diskussion betrifft nicht natürliche Nanopartikel, sondern künstlich hergestellte (synthetische) Nanopartikel, die z. B. Farben, Haarsprays, Metallen und Kosmetika zugesetzt werden können. Verbraucher fragen sich, was Nanopartikel sind und ob sie wirklich sicher sind. Dass diese Fragen gestellt werden, ist absolut nicht verwunderlich. Verbraucher werden immer kritischer, die heutige Gesellschaft legt großen Wert auf Gesundheit, und die Begriffe „Nanopartikel" und „Nanotechnologie" klingen doch etwas unbekannt und futuristisch. Auch die Tatsache, dass Nanopartikel mit bloßem Auge nicht sichtbar sind, trägt dazu bei, dass viele Verbraucher misstrauisch werden, wenn der Begriff „Nanopartikel" fällt.
Unity Cosmetics verwendet keine Nanotechnologie und setzt den Produkten von Unity Cosmetics keine Nanopartikel zu.
Welche Vorteile haben Nanopartikel?
Nanopartikel haben definitiv Vorteile. Es sind sehr kleine Teilchen, die die Wirkung bestimmter Wirkstoffe verstärken können und damit einen Mehrwert bieten. So enthalten beispielsweise fast alle Zahnpasten Nanopartikel, die dafür sorgen, dass die Zähne besonders sauber werden, ohne dass tatsächlich geschmirgelt wird. Und in fast allen Flugzeugen werden synthetische Nanopartikel dem Metall zugesetzt, um es noch widerstandsfähiger zu machen. In Sonnenschutzmitteln wird seit Jahrzehnten Titandioxid (als Sun-Protection-Factor, abgekürzt SPF) zugesetzt, wobei synthetische Nanopartikel zum Einsatz kommen. Sie verstärken die UV-schützenden Eigenschaften, die Titandioxid von Natur aus besitzt, und sorgen dafür, dass das Titandioxid noch schneller und besser von der Creme aufgenommen wird und der Sonnenfilter besser wirkt. Titandioxid ist seit Jahrzehnten ein sehr sicherer Inhaltsstoff und trägt zum UV-Schutz bei (und hilft so, Hautkrebs vorzubeugen); die synthetischen Nanopartikel in UV-schützenden Produkten werden von den Behörden ausdrücklich als sicher eingestuft.
Wissenschaftlich ist nachgewiesen, dass synthetische Nanopartikel in Kosmetika nicht schädlich sind, sie dürfen daher in der Kosmetikbranche ohne Weiteres verwendet werden. In der Kosmetikbranche werden Nanopartikel vor allem Produkten mit Wirkstoffen zugesetzt (Gesichtscremes, Sonnencremes mit UV-Filter), weil sie die Wirkung dieser Stoffe verbessern können. In dekorativer Kosmetik (Make-up-Produkten, die vor allem Farbe geben sollen) sind Nanopartikel im Grunde nutzlos, weil dekorative Kosmetik in der Regel nicht für Wirkstoffe gemacht wird. Bei Make-up geht es nicht um Hautverbesserung, sondern um Hautdekoration. Es gibt daher kaum Hersteller, die synthetische Nanopartikel zu Make-up hinzufügen. Make-up enthält wenige Wirkstoffe, sodass deren Verstärkung durch Zugabe von Nanopartikeln sehr unlogisch ist.
Gibt es auch Nachteile?
An sich sind keine allgemeinen Nachteile von Nanopartikeln bekannt. Wie bei jedem anderen Inhaltsstoff oder Produkt hat die Behörde strenge Regeln für deren Verwendung. Die Wirkung jedes Inhaltsstoffs — also auch von Nanopartikeln — hängt stark von der verwendeten Größe und Menge sowie der Art ab, wie das Endprodukt angewendet wird. So kann das Einatmen von Inhaltsstoffen z. B. gefährlich sein, während das Auftragen desselben Inhaltsstoffs auf die Haut ungefährlich ist. In Bezug auf Nanopartikel ist die Europäische Behörde der Auffassung, dass die Verwendung synthetischer Nanopartikel beim Produkt ausdrücklich gekennzeichnet werden muss, denn Nanopartikel können sich manchmal anders verhalten als der „normale Stoff" (aber nicht zwangsläufig schlechter). Es ist noch viel wissenschaftliche Forschung nötig, um Nanopartikel vollständig zu verstehen. Wenn Sie also ein Produkt mit der Angabe „enthält Nanopartikel" sehen, ist das kein negatives Urteil und nichts „Schlechtes" — es dient ausschließlich als Information für den Verbraucher, der dadurch eine bessere Kaufentscheidung treffen kann.
Sind in den Produkten von Unity Cosmetics Nanopartikel enthalten?
Seit 2013 sind europäische Hersteller/Markeninhaber verpflichtet, Produkte ausdrücklich zu kennzeichnen, wenn Nanotechnologie verwendet wird. Die Produkte von Unity Cosmetics werden innerhalb der Europäischen Union hergestellt, daher gilt diese Gesetzgebung auch für alle Unity Cosmetics-Produkte. Unity Cosmetics verwendet also keine Nanotechnologie und setzt keinen Produkten von Unity Cosmetics Nanopartikel zu. Der Grund, warum Unity Cosmetics keine Nanotechnologie einsetzt, liegt im Motto „Lieber etwas zu vorsichtig". Solange die Wissenschaft die genaue Wirkung eines Inhaltsstoffs noch intensiv erforscht, verwenden wir ihn lieber nicht in unseren Produkten.